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Glanz und Glamour - vollautomatisch
Intervention und Performance von Oliver Hangl

Oliver Hangl
1968 in Grieskirchen geboren
lebt und arbeitet in Wien

o.T., 2009
Fotografie, Installation, Performance

Dank an
Kristin Gruber (Foto), Wilfried Mayer (Mode), Mühlbauer (Mode), Bertram K (Haare)


Foto: © Oliver Hangl
Eine elektrische Riesenmaschine ist die Hauptfigur der Live-Performance von Oliver Hangl am 17. Juni 2009, 20.00 und 22.00 Uhr. Mit ihr tritt der Künstler in einen szenischen Dialog und inszeniert dabei das angeblich Nutzlose eindrucksvoll als Star. Aktiv tätige Schweißtechniker begleiten den Revueakt und verhelfen der Maschine zu scheinbar unendlichem Wachstum: Ein Förderband liefert laufend neue elektrische Alltagsgeräte für die Maschinenskulptur.

Diese Einzelteile sind ausrangierte Objekte, die im Haushalt keine Verwendung mehr finden und die das Museum speziell dafür im Rahmen eines Aufrufs seit März gesammelt hat. Als Teil des gigantischen Kunstwerks erhalten sie nun neue Strahlkraft. Derartige Realitätsbrüche und Verschiebungen in Funktionssystemen wie Alltag und Kunst beschäftigen Oliver Hangl in vielen seiner Arbeiten.


Kooperationspartner: Cyberlab, Energizer, Klangfarbe, McShark Multimedia, Slach Bildtechnik, Schweißtechnische Zentralanstalt, MA 48, km/a Mode, Mühlbauer Hüte, Brillenmanufaktur, shu!
 
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