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Der Wiener Klavierbau


"Vienna is a piano town," bemerkte einmal der berühmte Jazzpianist Oscar Peterson. Tatsächlich war Wien in der zweiten Hälfte des 18. und 19. Jahrhunderts eine bedeutende Metropole des Klavierbaus. Fortepianos bzw. Hammerklaviere waren wichtige Unterhaltungsinstrumente des Bürgertums, und bis heute hat das Klavier seinen Platz im Konzertleben behauptet.
Die Herstellung von Klavieren wurde zu einem beträchtlichen Wirtschaftsfaktor. Die bekanntesten Hersteller waren Anton Walter, Conrad Graf, die Dynastie Streicher und die bis heute existierende Marke Bösendorfer. Andere bekannte Marken wie Stelzhammer oder Ehrbar, die noch im 20. Jahrhundert gebaut wurden, konnten sich aus wirtschaftlichen Gründen nicht gegen die Konkurrenz aus dem Ausland durchsetzen.
 
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 Wiener Klavierbau
 'Moderner' Flügel

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Platzmangel führte im 19. Jahrhundert zum Bau von aufrecht stehenden Klavieren (Vorläufern des Pianinos wie des Pyramidenklaviers), Geldmangel zur Konstruktion von kleinen, leichten und spinettähnlich aufgebauten Tafelklavieren, die in großen Stückzahlen gefertigt wurden.