![]() Von 12. Mai bis 30. Juli 2006 wird das Technische Museum Wien zur interdisziplinären Plattform für ein einzigartiges Projekt. |
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Im Jahr 1996 wurde in den Nebelwäldern Perus eine Nekropole entdeckt, die vom selbstverständlichen "Miteinander" Lebender und Toter in der Kultur der Chachapoya-Inka zeugt. In weiterer Folge entstand eine intensive wissenschaftliche Kooperation zwischen Peru und Österreich. |
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Der naturwissenschaftlich-technische Teil der Ausstellung zeigt eine Auswahl an Analysemethoden, die Licht ins Dunkel der Chachapoya-Inka-Kultur bringen sollen und Einblicke in den aktuellen Stand der Möglichkeiten einer behutsamen wissenschaftlichen Forschung bieten. Wie etwa funktioniert die Altersbestimmung mit der 14C-Datierung? Lassen sich mit Hilfe der Massenspektrometrie Erkenntnisse über die Verwendung der Kokapflanze und Rückschlüsse auf Umweltbedingungen ziehen? Wie ist es möglich, mit Hilfe der Computer-Tomographie im Inneren eines Körpers zu "reisen"? Was zeigt sich bei der Betrachtung von Haaren und Resten der Haut durch ein Rasterelektronenmikroskop? Und wie kann man mit Rapid Prototyping ein exaktes dreidimensionales Modell formen? Vier der Analyseverfahren werden in der Ausstellung im Echtbetrieb gezeigt. So sind Besucherinnen und Besucher eingeladen, ihr Gesicht mittels Weißlicht-Projektionstechnik scannen zu lassen und in weniger als einer Sekunde ihr eigenes dreidimensionales Porträt auf einem Bildschirm zu betrachten. Zeitgleich zur Ausstellung durchgeführte Analysen in den kooperierenden wissenschaftlichen Institutionen lassen die Ausstellung zu einem stetig wachsenden Dokument der Untersuchungsergebnisse werden. |
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