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"Österreich in Wort und Bild"
"Österreich in Wort und Bild"<br>März 1938
"Österreich in Wort und Bild"
März 1938
"Österreich in Wort und Bild" hieß eine Zeitschrift, die während der Diktatur des österreichischen Ständestaats das Heimatbewusstsein stärken sollte und Österreich als harmonisches Fremdenverkehrsland mit traditionsbewusster Bevölkerung darstellte. Der Titel erinnert an die von Kronprinz Rudolf herausgegebene Länderkunde "Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild".
 
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Nach 1945 knüpfte das offizielle Österreich in vielen Punkten an ständestaatliche Motive an. "Österreich in Wort und Bild" erschien als offizielle Zeitschrift des Handelsministeriums wieder seit 1949. Die darin verbreitete Bilderwelt zeigt viel Landschaft, Folklore und Hochkultur, in die großzügig wirtschaftliche und technische Themen eingebettet wurden. Dieses Österreich hatte wenig mit der Großindustrie zu tun, die vom Marshall-Plan gefördert wurde.
"Österreich in Wort und Bild" und verwandte Medienprodukte, z.B. das in Salzburg erschienene "Alpen-Journal" oder die "austria revue" der Wirtschaftskammer, spekulierten mit Erwartungshaltungen im Ausland, bedienten und verstärkten Klischees. Zugleich spiegelten diese Medien ein kulturkonservatives geistiges Klima, das Menschen mit einem aufgeklärten Weltbild und viele Jugendliche als beengend und unfrei erlebten.