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Internationale Hilfe
Tätigkeitsbericht zur "Schweizer Spende"
Tätigkeitsbericht zur "Schweizer Spende"
Die Republik Österreich erhielt von den Alliierten 1945 eine zweite Chance. Die materielle Ausgangslage für den Neubeginn war katastrophal. Es fehlte an allem. Das wirtschaftliche Leben fiel auf primitive Tauschgeschäfte zurück.
In dieser Situation rettete Hilfe aus dem Ausland Hunderttausenden das Leben. Zahlreiche private Hilfsorganisationen richteten Ausspeisungen und Notunterkünfte ein. Medikamente, Kleider, Schuhe und vor allem Lebensmittel wurden geliefert, noch bevor die großen staatlichen Programme anliefen. Viele unterernährte Kinder genossen bei Schweizer und skandinavischen Pflegefamilien Erholungsaufenthalte.
 
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CARE-Packet, 1954
CARE-Packet, 1954
Als Symbol der vielfältigen privaten Hilfsleistungen schlechthin gelten bis heute die CARE-Pakete (Cooperative for American Remittances to Europe), die Spender aus den USA an Freunde, Bekannte und Hilfsorganisationen schickten.
Im März 1946 traf der erste Getreidetransport der UNRRA (United Nations Relief and Rehabilitation Administration) in Wien ein. Bereits vor der UNRRA-Hilfe hatte die U.S. Army große Mengen Nahrungsmittel verteilt. Nach Auslaufen des UNRRA-Programms und vor Anlaufen der Marshall-Plan-Hilfe sorgten ebenfalls die USA dafür, dass der Strom der Überlebensgüter nicht abriss.